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Ihre persönliche Reise individuell zusammenstellen

Kombinieren Sie Übernachtung im Hotel, Ihr Lieblingsstück in der Gewandhaus und Extras wie zum Beispiel ein Besuch im Leipziger Zoo oder Auerbachs Keller zu Ihrem ganz persönlichen Arrangement. Beachten Sie, dass die Programmleistungen/touristischen Angebote nur in Verbindung mit Übernachtung gebucht werden können.

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Touristische Angebote in Leipzig



Tipps für Ihre Städtereise nach Leipzig

Leipzig – eine faszinierende Stadt im Herzen Europas

Hier mehr erfahren zu unserer „Kurzurlaub Leipzig – eine Stadt mit Geschichte“!

Die Neue Leipziger Schule

Mehr als nur Neo Rauch …

Eng mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst verknüpft, entwickelte sich die „Neue Leipziger Schule“ um Neo Rauch, Rosa Loy oder Hans Aichinger in einer gewissen Fortführung der Tradition der ursprünglichen Leipziger Schule der 70er und 80er mit ihren Vertretern wie Werner Tübke, Wolfgang Mattheuer und Bernhard Heisig. Am ehesten lässt sich der verbindende Stil als eine clever inszenierte Kombination von gegenständlicher mit abstrakter Malerei mit Anklängen an den magischen Realismus beschreiben. Kunstwissenschaftler stehen diesem Begriff auf Grund seiner Unschärfe aber skeptisch gegenüber. In jedem Fall ist das Label „Neue Leipziger Schule“ ein perfektes Marketingtool – Neo Rauchs Bilder verlassen die Galerien für mehrere Millionen Dollar und selbst ein Brad Pitt muss sich auf die Warteliste setzen lassen, um sich einen „Neo Rauch“ über die Couch hängen zu können.

Beheimatet sind viele Künstler der Neuen Leipziger Schule in der Alten Leipziger Baumwollspinnerei, die sich in den letzten Jahren zu einem wahren Kunstbiotop entwickelt hat.

compact tours Reise zum Thema: Kunst in der Baumwollspinnerei Leipzig

Abbildung: Rosa Loy  „Fünf Perlen“ (Ausschnitt) | (CC BY-SA 3.0)

Was sie in Leipzig gesehen haben sollten! Museen und Sehenswürdigkeiten

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Bücherei Leipzig

Besuchen Sie das weltweit älteste Fachmuseum seiner Art, das vor mehr als 100 Jahren als Buchgewerbe-Museum gegründet wurde. Erhalten Sie in der Dauerausstellung Einblick in 5000 Jahre Mediengeschichte der Menschheit. Über eine Million Exponate werden in den modernen Depots bewahrt. Historische Drucke, moderne Buchkunst, grafische Einzelblätter und Blattfolgen, frühe Schriftträger und Buchformen, Schreibwerkzeuge uvm. gehören zum Kern des aussagefähigen Musterbestandes

Grassimuseum

Das Grassimuseum am Johannisplatz beherbergt drei eigenständige Museen: Museum für Angewandte Kunst, Museum für Völkerkunde zu Leipzig und das Museum für Musikinstrumente. Nehmen Sie sich die Zeit und entdecken Sie einzigartige Ausstellungsstücke.  Das Museum für Angewandte Kunst ist das zweitälteste Kunstgewerbemuseum Deutschlands. Hier werden Gegenstände des europäischen und außereuropäischen Kunsthandwerks  von der Antike bis zur Gegenwart gesammelt. Das Museum für Völkerkunde ist mit über 200000 Objekten eine der größten ethnographischen Sammlungen Deutschlands. Kostbare Musikinstrumente aus der Zeit der Renaissance, der Leipziger Bach-Zeit und des Barock sehen  Sie im Museum für Musikinstrumente, dem zweitgrößten Europas.

Bach-Museum und Bach-Archiv

Wie es die Namen schon verraten, dreht sich hier alles das Leben und Wirken des Komponisten Johann Sebastian Bach. Das Bach-Museum ist Teil des Bach-Archives, welches sich außerdem und darüber hinaus mit der weitverzweigten Bach-Familie und deren musikalischem Wirken insgesamt beschäftigt.  Die Grundlage für die Gestaltung des Bach-Museums ist auch die wissenschaftliche Arbeit des Bach-Archives, das damit auch einen Beitrag zur Profilierung der Musikstadt Leipzig leistet.

Schumann- und Mendelssohn-Haus

Beide Museen widmen sich dem künstlerischen Werdegang von Robert und Clara Schumann bzw. Felix Mendelssohn Bartholdy. Im Schumann-Haus sehen Sie z.B. das Arbeitszimmer von Robert Schumann, in dem er bedeutende Kompositionen wie die „Frühlingssinfonie“ oder den ersten Satz seines berühmten Klavierkonzertes schrieb. Die Ausstellung in den beiden Kabinetten dokumentiert u.a. die  Bedeutung des Schumann-Hauses als internationale Künstlerbegegnungsstätte. Interessant zu sehen sind z.B. das Tafelklavier Friedrich Wiecks und der original erhaltene Hammerflügel von Wilhelm Wieck.
Im ehemaligen Wohn- und Sterbehaus Felix Mendelssohn Bartholdys erhalten Besucher Informationen zum Leben und Wirken Mendelssohns. Wechselnde Sonderausstellungen bereichern das Museum. In beiden Häusern finden auch Konzerte statt.

Zoologischer Garten Leipzig

Erkunden Sie mitten in Leipzig einen der artenreichsten und renommiertesten Zoos Europas. In sechs Themenwelten erleben Sie rund 850 Tierarten in ihren naturnah gestalteten Lebensräumen. Vielleicht  haben Sie während Ihres Besuchs im Zoologischen Garten Leipzig das Glück und sind auch Sie dabei, wenn gerade Aufnahmen für Doku-Soap des MDR FERNSEHENS „Elefant, Tiger & Co“ gedreht werden.

Thomaskirche

Eine der zwei Hauptkirchen der Stadt Leipzig ist die Thomaskirche.  Auf dem Kirchhof sehen Sie das Standbild von Johann Sebastian Bach, der hier als Kantor des heute noch weltbekannten Thomanerchors gewirkt hat. Im Chorraum der Kirche befindet sich Bach’s letzte Ruhestätte. Heutzutage kommen Menschen aus der ganzen Welt, um die Kirche zu sehen, einer Motette mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester zu lauschen, Orgelmusik oder Konzerte zu erleben.

Nikolaikirche

Sie ist die älteste und größte Kirche der Stadt. In ihr findet man  Stilelemente aus verschiedenen Epochen, wie z.B. Romanik, Renaissance und Klassizismus durch mehrfache Umbauten. Auch die Ladegast-Eule-Orgel mit 103 Registern ist als größte Kirchenorgel Sachsens sehenswert Ihren Bekanntheitsgrad über die Landesgrenzen hinaus erreichte die Nikolaikirche  jedoch 1989 durch die sogenannten Montagsdemonstrationen in der früheren DDR, die sich gegen das DDR-Regime richteten und sich aus den Montagsgebeten, die in der Nikolaikirche bereits Anfang der 1980er Jahre stattfanden, gebildet hatten.

Altes Rathaus

Seit über 450 Jahren befindet sich am Markt das Alte Rathaus und macht somit seinem Namen alle Ehre. Es ist ein Wahrzeichen der Bürgerstadt Leipzig. Der Renaissancebau mit dem im barocken Stil veränderten Turm dominiert den Markt. Im Gebäude befindet sich ein 53 Meter langer Festsaal,  der früher für Festlichkeiten der sächsischen Landesfürsten, Patrizierhochzeiten und Handwerkerfeste genutzt wurde. Das Alte Rathaus ist außerdem das Herz des Stadtgeschichtlichen Museums. Von den Resten alter Gefängniszellen im Keller über die historischen Räume des Hauptgeschosses bis zu Turmkugel und Wetterfahne ist das Haus gleichsam ein kurz gefasstes Lehrbuch Leipziger Stadtgeschichte und somit selbst das wertvollste Museumsobjekt.

Mädlerpassage

Die Mädler-Passage  – 140 Meter Architekturgeschichte mit eindrucksvollen Details. Sie gehört für Touristen und Architekturliebhaber einfach zum Pflichtprogramm in Leipzig und erstreckt sich quer über das Zentrum.  Anders als andere Leipziger Passagen, die lediglich dem Durchgang dienen, ist sie eine echte Einkaufs- und Flanierpassage. Auch nicht zuletzt wegen des Glasdaches, das sie bedeckt, ist sie sehr reizvoll und lädt zum Shoppen und Verweilen ein. In der Mädler-Passage finden Sie auch den berühmten Auerbachs Keller.

Auerbachs Keller

Das historische Restaurant Auerbachs Keller  ist eines der ältesten Lokale in Leipzig und existiert seit dem 16. Jahrhundert. Man findet es unter der Mädler-Passage. Seine Bekanntheit erlangte es durch Johann Wolfgang von Goethe. Mit der Szene „Auerbachs Keller in Leipzig“ in Faust I hat er seinem Studentenlokal und der Stadt ein bleibendes literarisches Denkmal gesetzt: Mit dem Bau der Mädler-Passage wurde das ehemalige Weinlokal erweitert und somit gehören zu  Auerbachs Keller mittlerweile die Historischen Weinstuben, das Restaurant Großer Keller und die Mephisto Bar.

Völkerschlachtdenkmal

Das Denkmal erinnert an die Völkerschlacht bei Leipzig von 1813 im Rahmen der Befreiungskriege, in der Napoleon eine Niederlage einstecken musste. Da Sachsen auf der Seite Napoleons kämpfte, war zunächst der Wille, der eigenen Niederlage ein Denkmal zu errichten, sehr gering.  Doch bereits 100 Jahre später, finanziert durch Spenden und eine eigens dafür eingerichtete Lotterie, wurde das Denkmal eingeweiht. 91 Meter hoch, steht an einem Brennpunkt des damaligen Kampfgeschehens. Vom Fuß des Sockels bis zur Aussichtsplattform auf der Spitze sind es 500 Stufen. Später wurden zwei Personenaufzüge ergänzt, die bis zur mittleren Aussichtsplattform in 57 Metern Höhe führen.

Moritzbastei

Die Moritzbastei ist der einzig erhalten gebliebene Teil der ehemaligen Stadtbefestigung von Leipzig. In unzähligen freiwilligen, unbezahlten Arbeitsstunden bauten die Studenten, darunter auch die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Moritzbastei auf zu „Europas größter Studentenclub“ der Universität Leipzig.  Im Zuge der Hochschulreform in Sachsen 1992 wurde die Moritzbastei aus der Universität Leipzig ausgegliedert und wird nicht mehr von Studenten betrieben oder vom Studentenwerk unterhalten. Seither ist die Moritzbastei eine kommerzielle GmbH und mittlerweile gastieren hier Künstler aus der ganzen Welt. Der Anteil an studentischem Publikum ist jedoch nach wie vor sehr hoch.

Gohliser Schlösschen

Das Gohliser Schlösschen wurde Mitte des 18. Jahrhunderts als Sommerpalais errichtet. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Schlösschen zum „Musenhof am Rosental“, zu dessen Gästen zählten z.B. Schiller und der Körnersche Freundeskreis. Mit seiner Architektur, der Innenbemalung und den umschließenden Orangerieflügeln gilt es als ein Höhepunkt sächsischer Rokokobaukunst. Nach einer kompletten Sanierung finden heute im Gohliser Schlösschen Konzerte, Ausstellungen  und Theateraufführungen statt.

Das Neue Gewandhaus und das Opernhaus auf dem Augustusplatz

Das Konzertgebäude des heutigen Gewandhauses und auch seine Vorgängerbauten an anderer Stelle ist seit mehr als 230 Jahren Heimstatt des Gewandhausorchesters. Der Große Saal ist mit  einer Orgel mit 6845 Pfeifen ausgestattet hat eine ausgezeichnete Akustik.  Der Kleine Saal, umgebaut zum Mendelssohn-Saal, wird vor allem für Kammermusik genutzt.
Politische Bedeutung kam dem Gewandhaus im Herbst 1989 zu. Kurt Masur, ehemaliger Gewandhauskapellmeister, öffnete das Haus für öffentliche Diskussionsrunden (Gewandhausgespräche), in denen über die Reformen und die Zukunft der DDR debattiert wurde.
Vis-á-vis des Gewandhauses finden Sie das Opernhaus. Die Oper Leipzig ist mit einer über 300 Jahre währenden Tradition das drittälteste bürgerliche Musiktheaterhaus in Europa und steht für höchste musikalische und handwerkliche Qualität. Das Programm reicht in der Breite von Oper, Operette, Musical bis hin zu klassischem und modernem Ballett, außerdem Eigenproduktionen.
Lassen Sie sich ein Konzert im Gewandhaus oder einen Opernabend in Leipzig nicht entgehen.

Barthels Hof

Aus der Zeit der Leipziger Warenmesse ist er der letzte erhaltene Durchgangsmessehof. Die Händler konnten ihre großen Wagen zum Be- und Entladen auf der einen Seite in den Hof hinein und auf der anderen Seite  wieder herausfahren.
Der historische Gebäudekomplex zählt heute zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt und es befinden sich im ihm zahlreiche Geschäfte sowie das traditionelle Restaurant „Barthels Hof“, in dem seit über einem Jahrhundert typisch sächsische Küche angeboten wird.

Leipziger Hauptbahnhof

Der Leipziger Hauptbahnhof ist zentraler Eisenbahnknoten Mitteldeutschlands und größter Kopfbahnhof Europas. Er ist nicht einfach nur ein Bahnhof, sondern auch  Sehenswürdigkeit und Shoppingmeile. Fast 100 Geschäfte sowie Restaurants und Cafes laden zum Einkaufsbummel und zum Entspannen ein. Auch wenn Sie nicht mit der Bahn reisen, sollten Sie sich unbedingt die Zeit nehmen und durch den Leipziger Hauptbahnhof flanieren.

Zeitgeschichtliches Forum

Wer etwas über die Geschichte der deutschen Teilung, des Alltagslebens in der kommunistischen Diktatur der DDR sowie des Wiedervereinigungsprozesses erfahren möchte, sollte das Zeitgeschichtliche Forum aufsuchen. Auf 2000 qm Flä­che sind in zwölf Ausstellungsabschnitten rund 3200 Exponate, Gegenstände, Fotos, Dokumente und Medien in Szene gesetzt. Die Dauerausstellung bietet einen chronologischen Rundgang durch die Geschichte. Angefangen bei der deutschen Teilung über den Volksaufstand in der DDR 1953, den Bau der Berliner Mauer bis zur friedlichen Revolution und deutschen Einheit. Diverse Wechselausstellungen ergänzen und komplettieren das Thema der Dauerausstellung.

City-Hochhaus / Aussichtsplattform Panorama Tower Leipzig

Direkt am Augustusplatz in der Leipziger Innenstadt ragt es empor, das City-Hochhaus. Aufgrund seiner außergewöhnlichen architektonischen Gestalt wurde ihm im Volksmund der Spitzname „steiler Zahn“ verliehen. Mit einer Höhe von 142,5 Metern, ist es das höchste Gebäude Leipzigs. Auf dem Dach ist eine Aussichtsplattform eingerichtet und bietet einen  atemberaubenden Weitblick über die Innenstadt. Wer es lieber windstill mag, kann in dem rundum verglasten Panorama-Restaurant z.B. einen Kaffee trinken und die fabelhafte Aussicht genießen.

Thomaner Leipzig

Leipzig und seine musikalische Tradition

Seit 1908 veranstalten die Leipziger das Bachfest – seit 1999 wird es jährlich ausgerichtet. Dem zweiten großen „Leipziger“ Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy sind die Mendelssohn-Festtage gewidmet und seit 2006 feiert die Richard-Wagner-Gesellschaft 2013 e.V. den Geburtstag des großen „Gesamtkünstlers“ und Sohn der Stadt mit den Wagner-Festtagen Leipzig. Eine Menge Festtage also und der Robert-und-Clara-Schumann-Verein trägt noch die jährliche Schumann-Woche bei.

Ach wie beneide ich immer Leipzig um seine MusikClara Schumann

Das Gewandhausorchester ist das älteste bürgerliche Konzertorchester Deutschlands und wurde 1781 gegründet. Es gehört zu den berühmtesten Orchestern der Welt. Es bespielt drei Bühnen: das Gewandhaus selbst, die Oper Leipzig und die Thomaskirche. Zu seinen bekanntesten Chefdirigenten gehören Felix Mendelssohn Bartholdy, Wilhelm Furtwängler und Kurt Masur.

Zwölf Knaben waren es, als 1212 der Thomanerchor gegründet wurde, dessen Kantor von 1723 bis 1750 Johann Sebastian Bach höchstpersönlich war. Heute singen im Chor etwa 100 Thomaner und treten dreimal in der Woche in der Thomaskirche auf.

„275 Jahre Gewandhausorchester“ bezeichnet eine musikalische Reise nach Leipzig.  Am Abend erwartet sich der Konzertbesuch im Gewandhaus anlässlich des Jubiläums 275 Jahre Gewandhausorchester.

Foto: Thomaner vor der Thomaskirche © Dirk Bzroska


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