Semperoper Tosca

Tosca

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Semperoper Dresden:
Oper von Giacomo Puccini im Stil des „Verismo“: Die schöne Sängerin Tosca im Rom des Sommers 1800 zwischen dem Maler Cavaradossi und dem Chef der Geheimpolizei Scarpia.

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Semperoper Tosca – Oper in drei Akten

Die Sängerin Floria Tosca liebt den Maler und Freidenker Mario Cavaradossi. Ein lüsternes Auge auf Tosca hat allerdings auch Scarpia, der Chef der Geheimpolizei geworfen. Indem er Cavaradossi verhaften lässt, gelingt ihm ein cleverer Schachzug. Einerseits hofft er, dem Maler durch Folter den Zufluchtsort des Anführers der Republikaner – Angelotti – abzuringen, andererseits fordert er parallel von Tosca eine Liebesnacht für Cavaradossis Freilassung. Aber Tosca glaubt schlauer zu sein als Scarpia.

Verismo: In der Oper weht ein rauherer Wind

Für Puccini bedeutete „Tosca“ einen stilistischen Wendepunkt. Der Wohlklang von „La Bohème“ wich – den literarischen Tendenzen der Zeit folgend (Émile Zola hatte entsprechend vorgelegt) – einer rauheren musikalischen Darstellung. Und es handelten nicht mehr Sagengestalten oder Adelige, sondern gewöhnliche Menschen.

Semperoper Tosca. Die Handlung

Angelotti – ein politischer Gefangener – ist aus der Engelsburg, dem Staatsgefängnis geflohen und versteckt sich in der Kirche Sant‘ Andrea della Valle, und zwar dort in der Familienkapelle der Attavanti. Sein Freund Mario Cavaradossi ist in dieser Kirche mit der Gestaltung des Altarbildes beauftragt. Die Maria Magdalena darauf ähnelt sehr stark einer unbekannten Schönheit, die in letzter Zeit häufig in der Kirche gesehen wurde. Sie sei zwar sein Modell gewesen, seine Liebe gehöre aber allein der Sängerin Floria Tosca.

Als Tosca erscheint, muss sich Angelotti verstecken – allerdings macht die verschlossene Tür Tosca eifersüchtig und sie wirft Cavaradossi vor, untreu zu sein. Dem gelingt es zwar, die Wogen zu glätten und ein Treffen für den Abend zu verabreden, aber dass Misstrauen Toscas ist erneut geweckt, als sie in der Maria Magdalena des Gemäldes die Gräfin Attavanti erkennt.

Als Tosca den Schauplatz verlassen hat, planen Cavaradossi und Angelotti die weitere Flucht des Letzteren. Ein Kanonenschuss von der Engelsburg zeigt ihnen an, dass Angelottis Flucht entdeckt wurde. Beide verlassen die Kirche und Angelotti soll in Cavaradossis Haus versteckt werden.

Der Küster betritt die Kirche und verkündet den Sieg der österreichischen Truppen bei Marengo. Danach betritt der Polizeichef Baron Scarpia die Szene – er ist Angelotti auf der Spur. Ein geleerter Esskorb und verschiedene andere Dinge verstärken seinen Verdacht, dass Angelotti auf seiner Flucht von Cavaradossi unterstützt wird. Er schürt die Eifersucht der zurückgekehrten Tosca und als diese aufbricht, um Cavadarossi zur Rede zu stellen, schickt er ihr den Spitzel Spoletta nach.

Semperoper Tosca: Der zweite Akt spielt sich in Scarpias Gemächern im Palazzo Farnese ab: Tosca wird vorgeladen, während Spoletta von der ergebnislosen Durchsuchung der Villa Cavaradossis berichtet. Keine Spur von Angelotti weit und breit, aber Spoletta hat Cavaradossi zum Verhör mitgebracht. Als der sich weigert, Angelottis Aufenthaltsort zu verraten, wird er gefoltert. Er bleibt standhaft, aber Tosca, die seine Schmerzensschreie aus dem Nebenzimmer hören kann, bricht letztlich zusammen und verrät Angelottis Versteck. Als dieser verhaftet werden soll, tötet er sich selbst.

„E avanti lui tremava tutta Roma“ („Und vor ihm zitterte ganz Rom“)

Die Schlacht von Marengo nimmt eine unerwartete Wendung: Der Sieg Napoleons wird verkündet. Für den gefolterten Cavaradossi gibt es kein Halten mehr. Euphorisch bekennt er sich zu seinen politischen Überzeugungen. Eine Provokation für Scarpia, der Cavaradossi umgehend zur Hinrichtung abführen lässt. Tosca versucht nun, das Leben des Geliebten zu retten – aber Scarpia will kein Geld, sondern sie. Tosca willigt ein und Scarpia befiehlt, Cavaradossi nur zum Schein hinzurichten. Als Scarpia den geforderten Geleitbrief schreibt, nimmt Tosca heimlich ein Messer, das auf dem Tisch liegt, an sich. Und als Scarpia sie dann an sich ziehen will, stößt sie ihm das Messer in die Brust.

„O Scarpia, avanti a Dio!“ („Oh Scarpia, zu Gott!“)

Sie entreißt dem toten Scarpia den Geleitbrief, stellt zwei Kerzen neben ihn und legt ein Kreuz auf seine Brust. Auf der Engelsburg wird derweil die Erschießung Cavaradossis vorbereitet. Er schreibt einen Abschiedsbrief an Tosca und erinnert sich schwärmerisch an ihre erste Liebesnacht. Tosca hat sich inzwischen mit Scarpias Geleitbrief Zugang zum Gefängnis verschafft und berichtet ihrem Geliebten, dass nur mit Platzpatronen geschossen werde. Er solle sich so echt wie möglich fallen lassen. Aber man ahnt, was passieren wird: Scarpia hat nicht Wort gehalten – das Erschießungskommando verwendet scharfe Munition und der am Boden liegende Cavaradossi ist wirklich tot. Inzwischen weiß man auch von Scarpias Tod – als man Tosca deshalb verhaften will, stürzt sie sich von der Engelsburg zu Tode.

Semperoper Tosca wird in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln aufgeführt.

 

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