Semperoper Capriccio

Capriccio

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Semperoper Dresden
Es ist der alte Streitfall der Musikgeschichte, den Richard Strauss in seiner letzten Oper aufs Tapet bringt: Wort oder Musik?

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Semperoper Capriccio – Oper von Richard Strauss in Dresden

Ein „Konversationsstück für Musik“ in einem Aufzug von Richard Strauss in deutscher Sprache

Musikalische Leitung: Christian Thielemann 
Neuinszenierung: Jens Daniel Herzog

Neuinszenierung in der Semperoper am 8. Mai 2021

Der Schlusspunkt

„Capriccio“ ist die letzte Oper von Richard Strauss. Im Juli 1940 begann Richard Strauss in dem vom Zweiten Weltkrieg noch kaum berührten Garmisch-Partenkirchen mit der Komposition von „Capriccio“, das sein letztes großes Bühnenwerk werden sollte. Sie entstand zwischen im Jahr 1941 und geht auf eine Idee von Stefan Zweig zurück (der sich zum Zeitpunkt der Uraufführung schon im brasilianischen Exil das Leben genommen hatte). 

Was ist wichtiger für eine Oper, was macht ihre Seele aus? Der Text oder die Musik? Um diese Frage dreht sich das Stück, die Thematik des fast 150 Jahre älteren  „Prima la musica e poi le parole“ von Antonio Salieri und Giambattista Casti aufgreifend. In der Handlung ist Strauss´ Oper aber völlig eigenständig.

Handlung

Zur Feier ihres Geburtstages hat Gräfin Madeleine den Musiker Flamand und den Dichter Ollvier in ihr Schloss geladen. Beide wetteifern um die Gunst der schönen Frau, und diese Konkurrenz verbindet sich mit der Streitfrage, ob die Worte oder die Musik bei einer Komposition wichtiger sind. In die Diskussion mengt sich noch der anwesende Theaterdirektor La Roche ein, denn die Gräfin hat Geburtstag, und es gibt eine private Aufführung zu ihren Ehren. Der Bruder der Gräfin kümmert sich indessen ums Sprechtheater in Gestalt der reizenden Schauspielerin Clairon. Es wird sehr viel Konversation und Kunst im Verlauf des Festtages betrieben, und Flamand und Olivier sollen aus all dem eine neue Oper machen. Die beiden Männer interessiert aber mehr, wen Madeleine als Liebhaber erwählt. An nächsten Tag soll sich die Gräfin zwischen ihnen entscheiden, ihr scheint dieser Schwebezustand jedoch sehr gut zu gefallen. Weder das Problem, ob Worte oder Musik bei einer Vertonung wichtiger sind, noch das Problem, wer nun Liebhaber der Gräfin werden soll, wird gelöst. Zumindest zu einer guten Oper braucht es beides: einen guten Librettisten und einen guten Komponisten.

In Dresden steht Semperoper Capriccio seit mehr als 20 Jahren auf dem Spielplan. Im Saison 2020/21 ist Christian Thielemann am Pult, auf der Bühne eine namentlich hochkarätige Besetzung.

Mit diesem „Leckerbissen für kulturelle Feinschmecker“ verabschiedete sich Richard Strauss vom Opernschaffen: „… es ist auch nach wie vor der beste und würdigste Abschluss und dabei soll es nun definitiv bleiben bis in alle Ewigkeit Amen!“

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