Jerusalem älter als geglaubt
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Bisher nahm man an, das Gebiet von Jerusalem sei vor 5.000 Jahren erstmalig von Menschen besiedelt worden – und zwar von den Jebusiten. Bauarbeiten im Ostteil der Stadt haben jetzt Reste zweier Wohnhäuser zu Tage gebracht, die von der Israelischen Altertumsbehörde (IAA) auf ein Alter von 7.000 Jahren bestimmt wurden. Unter den Fundstücken waren Äxte, Meißel, Sicheln und simple Bohrer. Ebenso wurde ein aus Edelstein gefertigtes Schmuckstück geborgen. Ein gleichfalls bei den Grabungen gefundener Mörser aus Basalt gibt aufschlussreich Einblick in die technischen Fertigkeiten der damaligen Kultur.

Vermutungen, dass auch in Jerusalem Spuren einer Besiedlung aus der Zeit von 5.000 vor Christus zu finden sein würden, hatten Archäologen schon lange. In anderen Gebieten Israels wie der Wüste Negev waren schon Artefakte aus der Kupfersteinzeit gefunden worden.

Quelle: Berliner Zeitung

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