Bregenzer Festspiele
©Curt Huber
©Bregenz Tourismus
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Bregenzer Festspiele 2019: Oper Rigoletto

5 von 5 basierend auf 2 Kundenbewertungen
(2 Kundenrezensionen)

389,00 p.P.

3Tage
19.07.2019 - 21.07.2019 | 26.07.2019 - 28.07.2019 | 02.08.2019 - 04.08.2019 | 09.08.2019 - 11.08.2019 | 16.08.2019 - 18.08.2019
Reisezeitraum

Erleben Sie das Kulturfestival im Sommer 2019 am Bodensee. Bekannt sind die Bregenzer Festspiele unter anderem für die Seebühne mit ihren opulenten Bühnenbildern. Durch die Technik des Richtungshörens, wird eine einmalige Akustik erzeugt und Sie verfolgen die Opernaufführung unter freiem Himmel.
Lassen Sie sich überraschen vom erstmals auf der Seebühne aufgeführten „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi

  • 2 Übernachtungen inkl. Frühstück im 4* Hotel Messmer in Bregenz inkl. Ortstaxe
  • 1 Eintrittskarte Platzgruppe 3 für die Bregenzer Festspiele „Rigoletto“ am Samstagabend (21:00 Uhr bzw. 21.15 Uhr)

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Ihre Reise auf einen Blick
Sabine Renkewitz von Compact Tours

Sabine Renkewitz

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030 44673930

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Lage

★★★★☆

Hotel Messmer in Bregenz

Hotel Messmer Bregenz

Direkt im Zentrum in der Fußgängerzone finden Sie das 4* Messmer Hotel am Kornmarkt, direkt gegenüber von Kunsthaus, Landestheater und Vorarlberg Museum. Der Bodensee und auch die berühmte Seebühne erreichen Sie in wenigen Minuten

Ausstattung

Allgemein:

  • 82 komfortabel Nichtraucherzimmer
  • 24 h Rezeption
  • Restaurant
  • Bar
  • Lobby
  • Frühstücksrestaurant
  • Sauna
  • Parkplatz, Tiefgarage (gegen Gebühr)
  • Fahrrad- und Seagway Verleih (gegen Gebühr)

Zimmer:

  • Dusche oder Bad/WC
  • Haartrockner
  • SAT-TV
  • Kostenfreies WLAN
  • Telefon
  • Aufbettung gegen Aufpreis

Lage

Das 4* Hotel Messmer befindet sich direkt in der Fussgängerzone von Bregenz. Der Bodensee und auch die berühmte Seebühne sind in wenigenm Gehminuten fussläuf zu erreichen.

Alle Reiseleistungen auf einen Blick

  • 2 Übernachtungen inkl. Frühstück im 4* Hotel Messmer am Kornmarkt inkl. Ortstaxe
  • 1 Eintrittskarte Platzgruppe 3 für die Bregenzer Festspiele „Rigoletto“ am Samstagabend (21:00 Uhr bzw. 21:15 Uhr)

Preise:

  • 389,- € pro Person im Doppelzimmer
  • 419,-  € pro Person im Einzelzimmer

 

Nicht im Reisepreis enthalten:

  • Preis für An-/Abreise sowie Fahrten am Ort, Maut-, Straßen-, Parkgebühren, Mahlzeiten inkl. Getränke, Trinkgelder

 

Gern passen wir das Reiseprogramm entsprechend Ihrer Wünsche an!

Barrierefreiheit:
Diese Reise ist nicht handicap geeignet. Wir beraten Sie jedoch gern dazu!

Zahlungsmodalitäten:
Nach Vertragsabschluss wird eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises zur Zahlung fällig.
Eine höhere Anzahlung ist nur dann möglich, sofern der Reiseveranstalter nachweislich höhere Kosten für eigene Vorleistungen (wie z. B. für Eintrittskarten, Bahn- oder Flugtickets) geltend macht bzw. der Zeitraum zwischen Buchung und Reisebeginn weniger als 30 Tage beträgt. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig.

Insolvenzversicherung:
Die compact tours gmbh ist Reiseveranstalter im Sinne § 651 BGB. Ihre gezahlten Reisekosten sind bei der R&V Versicherung abgesichert. (R+V Allgemeine Versicherungs- AG, Raiffeisenplatz 1, 65189 Wiesbaden, Tel 0611 533-5859)

Stornierungshinweis:
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Wenn Sie ihre Urlaubsreise aus gesundheitlichen Gründen doch einmal absagen müssen, schützt Sie die RRV vor unnötigen Kosten.
Folgende Stornierungskosten können entstehen:
bis 30 Tage vor Reiseantritt 20 % des Reisepreises
bis 22 Tage vor Reiseantritt 30 % des Reisepreises
bis 15 Tage vor Reiseantritt 40 % des Reisepreises
bis 07 Tage vor Reiseantritt 50 % des Reisepreises
bis 01 Tag vor Reiseantritt 80 % des Reisepreises
bei Nichtantritt der Reise

90 % des Reisepreises
Ausgeschlossen sind Karten kultureller Veranstaltungen. Diese sind nicht stornierbar! Wir bemühen uns jedoch um den Weiterverkauf der Tickets

 

 

Sabine Renkewitz von Compact Tours

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2 Kundenbewertungen für Bregenzer Festspiele 2019: Oper Rigoletto

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  1. 5 von 5

    :

    Carmen wird im Bodensee ertränkt

    -In Bregenz spielt das Bühnenbild die Hauptrolle-

    „Wer bei ,Carmen‘ davonläuft, dem ist nicht zu helfen. Eine Oper, von der man sich überhaupt nie trennen möchte. Was immer wir für eine ,Carmen‘ heute zu hören bekommen: Kalt lässt uns keine“, hat der Zürcher Opern-Manager Iso Camartin gesagt. Aber wir waren vorgewarnt: Die Premiere auf der Bregenzer Festspiel-Seebühne war von Dauerregen begleitet worden. Doch wir hatten Glück: Unsere Aufführung fand bei herrlichem Sommerabendwetter statt, nichts fiel ins Wasser, nur Carmen ging baden und wurde im großen Finale von Don José nicht erstochen, sondern im Bodensee ertränkt.

    Spielt Carmen in dieser Inszenierung noch die Hauptrolle, oder ist es nicht vielmehr schon das Bühnenbild? Über dessen Geburtsstunde erzählten die englische Designerin Es Devlin und der dänische Regisseur Kasper Holten: „Wir hatten unzählige Ideen mit verschiedenen Souvenirs (Fächer, Aschenbecher, Stierkämpfer, Spielkarten) ausprobiert. Frustriert nahm ich die Spielkarten und warf sie in die Luft. Kasper und ich sahen darin sofort die richtige Geste. Es ist kein Kartentrick, es ist bei dieser Geste nichts geplant, alles wird dem Zufall, dem Schicksal überlassen. Und wenn wir diesen Akt des Alles-in-die-Luft-Werfens betrachten, trägt er auch Anarchie und Chaos in sich. Wenn Carmen nicht diese Blume weggeworfen hätte, wenn José nicht an diesem Tag die Blume aufgehoben hätte… Wir wollten anhand des Bühnenbildes die Geschichte von Carmen und José erzählen. Die Geschichte von zwei Menschen, deren Zusammentreffen purer Zufall ist und die sich entschließen, alles, all ihre Regeln, hoch in die Luft zu werfen und zu schauen, was passiert. Die Geste steht für die Geschichte der beiden.“

    Die Liebherr-Sparte Turmdrehkrane ist schon seit Jahren Konstruktionspartner der Bregenzer Festspiele. Zwei Baukräne, einer schwimmend, waren am Aufbau des 43 Meter breiten und 24 Meter hohen Bühnenbilds beteiligt. Mit ihrer Hilfe bauten die Bühnenbildner zwei überdimensionale Frauenhände aus je rund 190 Einzelteilen, ein Stahlgerüst sowie 59 Spielkarten zusammen; allein eine Karte ist 30 Quadratmeter groß und wiegt zweieinhalb Tonnen. Den höchsten Punkt des Bühnenbilds, 24 Meter über dem Wasser, bilden die „Flying Cards“, die scheinbar zwischen den zwei Händen schweben. Fast unsichtbar sind sie an einem Stützapparat aus Stahl befestigt, der im Spiel um Liebe und Verrat zum Fluchtweg für Schmuggler und Einsatzort für spektakuläre Stunts mutiert. So verwandelt sich der Luden- und Nuttentanz in der Bar von Lillas Pastia in ein Wasserballett, der Star-Stierkämpfer Escamillo reist mit Außenmotorboot an. Und Micaela, die furchtlose femme fragile vom Land, singt ihre berühmte Arie „Je dis que rien ne m’épouvante“ („Ich sprach, dass ich furchtlos mich fühle“) auf der Spitze des Spielkartengebirges, auf Carmens linkem Riesendaumen sitzend. Anschließend seilt sie (beziehungsweise ein Stuntfrau-Double) sich Karte für Karte ab ins Parterre, um ein letztes Mal für das Seelenheil ihres geliebten Don José zu beten. Am Ende wird Carmen von ihm im See ertränkt.

    Für die zweistündige Aufführung (ohne Pause) wurde die Partitur von 165 auf 120 Minuten zusammengekürzt, erhalten bleibt freilich die einzigartige Musik Bizets mit vielen Opernhits. Dass die Inszenierung häufig an Offenbach, Donizetti und sogar Verdi erinnert, liegt natürlich an den Offenbachschen Librettisten Meilhac und Halévy, aber auch an den Wiener Symphonikern, die mit viel Drive über die Klippen der technischen Übertragung hinwegsurfen. Denn das Orchester sitzt im benachbarten Festspielhaus im Trockenen. Alle Hauptrollen wurden mit jeweils drei rotierenden Künstlern besetzt. Bei unserer Aufführung erhielt Melissa Petit (Micaela) zu Recht den weitaus größten Beifall, während Lena Belkina als Carmen stimmlich und darstellerisch etwas hinter ihrer Premieren-Kollegin Gaelle Arquez zurückblieb.

    Wie das Leben so spielt: Die Uraufführung von „Carmen“ wurde 1875 sehr distanziert aufgenommen und erst nach Bizets frühem Tod zum Welterfolg. Der Komponist war nie selbst in Spanien, und ausgerechnet seine berühmteste Opernnummer, Carmens „Habanera“, geht auf einen kubanischen Tanz zurück. Daran dachten wir, als wir auf dem Weg zwischen der Bregenzer Innenstadt und dem schmucken mittelalterlichen Oberstädtchen eine überraschende Bekanntschaft machten: Hier trafen wir auf den „Seebrünzler“, eine Symbolfigur für die Bregenzer Bürger, denen bösartigerweise nachgesagt wird, ihr Abwasser heimlich in den See zu entsorgen. Ein Wasserspiel der ganz anderen Art! Der „Ehrenbrünzler“, ein Kleinformat in Bronze, wird jährlich Bregenzer Bürgern für besondere Verdienste um die Stadt verliehen. Wir möchten den „Ehrenbrünzler“ nach unserem Wochenendtrip zumindest symbolisch auch vergeben: Zum Beispiel an die freundliche Mitarbeiterin von „Bregenz-Tourismus“ auf der Rathausstraße, die uns bei der zunächst erfolglosen Suche nach einem kleinen Bregenz-Souvenir mit einer Mini-Spieluhr überraschte, auf der Carmens „Habanera“ verewigt wurde. Oder auch an das Team des Vier-Sterne-Hotels Messmer am Kornmarkt, wo wir uns (mitten in der Innenstadt) sehr gut aufgehoben fühlten und besonders das Frühstück (mit hervorragendem Käse und Obstsalat) genossen. Und schließlich an den Gastwirt Michl Salzgeber vom gegenüberliegenden Restaurant Kornmesser: Auch im stets vollbesetzten Haus mit schöner Terrasse überzeugten uns ein ungemein freundlicher und aufmerksamer Service sowie seine gutbürgerliche Küche wie der Tafelspitz mit Spinat, Bratkartoffeln und Kren sowie die Spanferkelstelze im Augustiner Biersaft mit Serviettenknödeln und hausgemachtem Krautsalat.

    Weil uns Michl Salzgebers Gedanken über „Gastronomie und die Freizeitgesellschalt“ so gut gefielen, durften wir die Speisekarte sogar mitnehmen: „Jeder hat gerne seine Freizeit, und am Wochenende ist es für viele Mitbürger und Kollegen selbstverständlich, dass man ‚frei ‚ hat. Nicht so in der Gastronomie. In dieser Branche ist es völlig normal und selbstverständlich, wenn man am Wochenende arbeitet. Für diese Wochenendarbeit kassiert der Staat ganz schön mit. Höhere Sonn- und Feiertagszuschläge sind da zu bezahlen. Und das dafür, dass jemand dazu bereit ist, am Wochenende zu arbeiten. Es soll dies kein Jammern sein, denn da würden diese kurzen Zeilen nicht ausreichen, um all die Ungereimtheiten und die Schikanen, welche in den letzten Jahren unserer Branche auferlegt wurden, aufzuzählen. Wir können nicht einfach Neuwahlen ausrufen, wenn wir mit der Situation nicht zufrieden sind. Alle Firmen, nicht nur die Gastronomie, jammern über fehlende Facharbeiter. Ich behaupte, dass eine Hauptschuld daran unser Steuersystem hat und die zunehmende Beschleunigung unseres Handelns und Wirkens durch die Digitalisierung der Gesellschaft. Bitte überdenken auch Sie ihre Bereitschaft an Toleranz und Wirken für die Entschleunigung der Arbeit und der Gesellschaft. Eventuell könnte das ein Ansatz sein, sich Zeit zu nehmen.“

    Das wollen wir beherzigen und uns spätestens 2019 wieder von der guten Gastronomie im schönen Städtchen Bregenz überzeugen. Wenn Verdis Rigoletto auf die Seebühne kommt, sind wir auch dabei. Nur die Dreiländer-Panoramafahrt der Vorarlberg Lines werden wir uns dann schenken: Wir saßen achtern, von den Lautsprecher-Durchsagen während der zweistündigen Fahrt war dort kein Wort zu verstehen. Nur gut, dass es auf der Seebühne eine bessere Technik gibt.

  2. 5 von 5

    :

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    wir hatte ein wunderbares Erlebnis im der „Carmen“-Ausführung auf der Seebühne in Bregenz.
    AUf diesem Wege möchte ich mich im Namen aller, die mit uns fuhren, herzlich bedanken für Ihre Arbeit und Ihre Bemühungen.Mit freundlichen Grüßen

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